Prof. Dr. H. Walter Lack erhält Verdienstkreuz 1. Klasse

Pressemitteilung vom 2. Februar 2016
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Dienstag, 2. Februar 2016

Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Krach überreicht heute in Berlin Prof. Dr. H. Walter Lack das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

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Prof. H. Walter Lack wurde 1949 in Wien geboren, studierte an der Universität Wien Biologie und promovierte dort 1973. In den darauf folgenden zwei Jahren war er als Assistent an der Universität Salzburg tätig, 1975 kam er über die Alexander von Humboldt-Stiftung an die Universität München und wurde Kurator und später Hauptkurator am Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin. 1990 erfolgte die Ernennung zum Direktor des Botanischen Museums. Seit 1991 lehrte und forschte er bis 2014 als außerplanmäßiger Professor am Fachbereich Biologie der Freien Universität Berlin. Darüber hinaus war er an den Universitäten von Palermo/Italien, Coimbra/Portugal, Patras/Griechenland und Pisa/Italien tätig.

Prof. H. Walter Lack hat zahlreiche Auszeichnungen und Preise und nationale und internationale Anerkennungen erhalten. Ihm wurde unter anderem 2001 die Sibthorb Medal der Universität Oxford verliehen und sechs Jahre später das Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft 1. Klasse der Republik Österreich. In 2014 wurde er am 23. Mai, dem Geburtstag von Carl von Linné, mit der Linnean Medal, der höchsten Auszeichnung der Linnean Society of London, für sein Lebenswerk geehrt.

H. Walter Lack ist international renommierter Experte für die Geschichte der Pflanzentaxonomie, der botanischen Forschungstätigkeit Alexander von Humboldts und der botanischen Illustration. Die Anzahl seiner wissenschaftlichen und populär wissenschaftlichen Publikationen zählt mehr als 350 Positionen. Zahlreiche davon sind Standardwerke zur Geschichte der Botanik geworden und wurden in mehrere Sprachen übersetzt.

Wissenschaftsstaatssekretär Krach: „Sie haben sich nicht nur im Bereich der wissenschaftlichen Botanik, sondern auch bei der Vermittlung naturwissenschaftsgeschichtlicher Zusammenhänge große Verdienste erworben. Das spiegelt sich auch im Wiederaufbau der Bibliothek des Botanischen Gartens und des Botanischen Museums wider, für den Sie sich maßgeblich verantwortlich zeigen. Auch deshalb zählt die botanische Bibliothek heute zu den wohl wichtigsten deutschsprachigen Bibliotheken überhaupt und ist damit zentraler Bestandteil des Berliner Bibliothekssystems. Sie haben damit einen entscheidenden Beitrag zu der Bedeutung des Wissenschaftsstandorts Berlin geleistet.“

Weitere Informationen:

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Bernhard-Weiß-Straße 6, 10178 Berlin-Mitte
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Eine Pressemitteilung von:

  • Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin, Freie Universität Berlin
  • Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Berlin


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